Warum auch ein Erstgespräch berechnet wird!

Bild: K. Appelt
Bild: K. Appelt

 Viele Kunden fragen sich, warum denn das Erstgespräch schon etwas kostet, es ist doch nur ein „Kennenlernen“ und sonst nichts…!

 Um diesem Irrtum den Garaus zu machen, hier einige Gründe, die etwas anderes aussagen:

 

1. Das Erstgespräch ist so ziemlich das wichtigste und aufwendigste für einen Hundetrainer, wir nehmen uns Zeit für euch, machen eine umfassende Anamnese, schätzen erste Situationen ein, gucken uns auch schon Mal die ein- oder andere Übung an, geben euch Hausaufgaben und erstellen am Ende der Stunde noch den Trainingsplan für die nächsten Stunden!

2. Beim Psychologen, Arzt, Zahnarzt oder Handwerker zahlt man auch das erste Beratungsgespräch (gut, in manchen Fällen übernimmt dies die Krankenkasse). In der Regel gibt es aber keine ernsthafte Dienstleistung, bei der die erste Stunde kostenlos ist. Und bei diesen Berufsgruppen würde auch keiner darauf kommen nachzufragen…

3. Es gibt Kunden, die hüpfen von Schnupperstunde zu Schnupperstunde und wissen unser Engagement dann nicht einmal zu schätzen, da dieses kostenlos ist. Dies bringt weder den Kunden weiter, noch den Hundetrainer, es ist kostbare Zeit, die für andere Kunden drauf geht, die ein ernsthaftes Interesse am Training haben! Warum sollten wir Trainer diese Arbeit investieren, für jemanden, der nur halbherzig kommt, weil es zufällig passt und kostenlos ist?

4. Bei mir gibt es von der ersten Stunde an wertvolle Informationen und kompetente Beratung, die auf jeden Fall das Geld wert ist!

5. Meine Dienstleistung muss vom Kunden wertgeschätzt werden! Klar mache ich den Job auch aus Liebe zum Tier und Mensch, aber nur von der Liebe kann ich leider auch nicht leben!

6. Zeit ist Geld!

7. Die erste Stunde ist genauso viel Zeit und Mühe wert wie alle anderen, wieso sollte sie also nicht berechnet werden?

8. Jede Menge kostenlose Erstgespräche, die zu keinem Training führen, sind einfach nicht wirtschaftlich

 

Es gibt sicherlich noch mehr Gründe, dies sind mir jetzt erst Mal die wichtigsten. Es gibt vielleicht Menschen, die das Geld nicht auf einmal bezahlen können. Da kann man vielleicht auch Mal an Ratenzahlung denken oder ähnliches. Ich spreche aber hierbei nicht von wirklich „armen“ Menschen, sondern von Schmarotzern! Denn der Hundehalter sollte dann auch ehrlich zu sich selbst sein und sich fragen: „Kann ich es wirklich nicht zahlen oder bin ich nur nicht bereit, überhaupt etwas zu investieren? Ist mir diese Angelegenheit mit meinem Hund (das Problem) das Geld nicht wert? Kaufe ich mir lieber Zigaretten von dem Geld?"

Oder, oder, oder….

 

Gruß,
Eure Kupferpfote